Sonntag, 17. Januar 2010

Jump and Swing

3, 2, 1, jump......... YES, I DID IT!!!

Ich kanns selber noch nicht recht glauben, hatte bis vor kurzen nicht mal daran gedacht sowas zu machen. Aber irgendwie, irgendwann, irgendwo kam mir dann der Gedanke, "Ich kann doch eine Stadt wie Queenstown nicht verlassen, ohne dass ich irgendwas grosses angestellt habe!" Also hab ich gestern noch vor meinem Dark River-Trip alle Hebel in Bewegung gesetzt um noch einen Tag laenger in Queenstown bleiben zu koennen und hab - damit ichs mir ja nicht anders ueberlegen kann - gleich alles gebucht und bezahlt:
AJ Hackett's Nevis Bungy - the highest Bungy Jump in Neuseeland und Australien - 134 meter (440 ft) hoch (waere interessant zu wissen, wo der welt-hoechste Bungy ist!)
und
AJ Hackett's Nevis Arc - the world's highest swing - 70 meter freier Fall (eigentlich ne Lapalie zu den 134 m vom Bungy Jump)
-> fuer die beiden gibts ein Combiticket.. so kommt einen der Spass ein bisschen billiger! (Trotzdem hab ich 370,- NZD bezahlt!)
Das ganze fand also am Sonntag vormittag statt, mit nem kleinen Bus gings vom Bungyoffice mitten in Queenstown hinaus aufs Land auf einen Berg rauf, wo die Bungy- und Swingstation liegt.
Zuerst war der Bungy Jump dran und ich als leichteste von meiner Gruppe kam als letzte dran. War vorher ganz schoen nervoes, aber ich hab dann nen tollen Jump hingelegt (so leicht und elegant wie's bei mir ausgesehn hat, haette man meinen koennen, ich haette es schon x-mal gemacht *g*)! -> Uebrigends: 8 sek. lang Freier Fall!!!!


Und danach kam der Swing dran, worauf ich auch laengere Zeit warten musste (gibt ganz schoen viele Leute, die sowas mal ausprobieren wollen) und dann wars fast noch schneller vorbei als der Jump. Und fuer mich wars dann auch weit weniger spektakulaer als der Jump!
Hab mir im nachhinein fuer 100,- NZD die Fotos und die Videos vom Jump und Swing auf DVD gekauft. *g* (Das Video hat nen guten Sound!!)
Und je ne Urkunde, ein T-Shirt und ne Kappe gabs gratis dazu!

Gravity is a toy, come out and play!!! ;-)

Freitag, 15. Januar 2010

Queenstown - zum Zweiten

Wieder zurueck hab ich mich, da das YHA voll ausgebucht war, im Hostel "Resort Lodge" niedergelassen, welches mir von einer Magic-Bekanntschaft als "not bad" beschrieben worden ist. Ich haette auf mein Gefuehl hoeren sollen, dass "not bad" eine unterschwellige Warnung enthaelt. Dieses Hostel sieht von aussen wirklich schoen aus, aber von innen nicht mehr so, es ist klein, alt und abgenutzt.. mein Zimmer, ein 4-Bett, ist fast so gross wie ein Vogelkaefig, fuers heisse Wasser beim Duschen muss man erst nen Knopf ausserhalt der Dusche druecken (und dann ne Minute warten bis es warm wird und nach wenigen Minuten ists schon wieder kalt)... das einzige was ich als "not bad" bezeichnen wuerde, ist die gemuetliche Terrasse, die ruhige Lage des Hostels, der zuckersuesse, kleine Hund des Hostelbesitzers und die Wachbecken, die endlich wiedermal nen Heiss-Kalt-Wasser-Hahn haben, anstatt getrennt wie in vielen anderen Hostels (auch in vielen YHA's). Das Hostel ist nicht ganz so zentral gelegen wie das YHA Central, aber 5 Min. zu Fuss und du bist im Stadtzentrum und was praktisch ist, es ist nicht unweit von den beiden Supermaerkten gelegen. Fuer meine letzten zwei Naechte musste ich das Zimmer wechseln (sowas kann schonmal passieren, wenn man nicht fruehzeitig verlaengert) und hatte ziemliches Glueck in ein 4-Bett-Zimmer zu kommen, welches gut doppelt so gross ist wie mein verhergehendes, noch dazu mit Schrank, Tisch, Stuhl und Fernseher ausgestattet.
Tja, meine Erkaeltung ist nur langsam besser geworden, sodass ich die ersten paar Tage das Hostel kaum verlassen habe (nur zu wichtigen Einkaeufen) und viel Zeit im Fernsehraum verbracht habe.
Dafuer waren dann meine letzten drei Tage umso actionreicher:
1.) eine Fahrt mit der Gondel auf den Hausberg von Queenstown - sehr spektakular fuer jemanden wie mich, der schon x-mal mit ner Gondel gefahren ist *g*. Jedenfalls hat es sich ausgezahlt, da der Ausblick von der Gipfelstation wirklich toll ist. Bin dann dort etwas herumspaziert und hab den Leuten beim Kartfahren, Paragliding, usw. zugesehen.
2.) Ein toller Ausflug in den Mt.Aspiring National Park.. zuerst ne 4WD-Tour mit nem kleinen Bus, dann eine kleine Wanderung und zu guter Letzt eine Fahrt mit einem Jet Boot. Landschaftlich ein Hammer, kein Wunder, dass hier so viele Filme, Serien und Werbespots gedreht werden!! Die Jet Boot Fahrt auf dem Dart River war auch recht lustig --> bloody windy and very wet! *gg*
3.) War so besonders, sodass es einen eigenen Blogeintrag verdient! ;-)

Donnerstag, 14. Januar 2010

Milford Sound und Te Anau

Milford Sound:
Von Queenstown aus ist's eine 4-5 Std. Busfahrt bis nach Milford. Diesmal nicht mit dem Magic Bus, sondern dem Magic-Partner "Kiwi Discovery". Um 8:30 gings los und nach einigen Pausen und Fotostopps kamen wir kurz vor 14 Uhr beim Milford-Hafen an und kurz darauf begann schon unser Bootscruise. Anfangs sah ja das Wetter mehr schlecht als recht aus und auch die Vorschau verhiess nichts gutes... auf der Fahrt nach Milford hat es die meiste Zeit geregnet, doch kaum waren wir am Boot ist die Sonne rausgekommen und die Wolken haben sich langsam verzogen. Herrlich!! Ist sogar richtig warm geworden aufm Aussichtsdeck. Fast 2 Std. hat die Fahrt gedauert, dann gings zurueck in den Bus und die selbe Strecke (diesmal ohne Fotostopps) wieder retour. Ich bin dann in Te Anau, nach gut 2,5 Std. Busfahrt, ausgestiegen, um noch ein paar Tage hier zu verbringen.
Unser Busfahrer "Dino" war uebrigends recht gut, hat viele interessante Sachen erzaehlt (von dem ich mir kaum was gemerkt hab *g*) und ich hab ihn echt gut verstanden -> Kiwidialekt ist wesentlich leichter zu verstehen als der von Aussies!!
Der Fjordland Nationalpark, zudem der Milford Sound dazugehoert, ist uebrigends der groesste Nationalpark von Neuseeland, mehr als doppelt so gross wie der zweitgroesste.

Te Anau:
Ne nette kleine Stadt, am Lake Te Anau gelegen (mit Seenamen sind die Neuseelaender wirklich sehr einfallsreich! *g*), der uebrigends der zweitgroesste See von Neuseeland ist, hat wiedermal alles zu bieten was das Herz begehrt (= gratis Internet in der Buecherei -> leider hab ich das erst am letzten Tag entdeckt). Te Anau ist sehr suedlich gelegen und daher merklich kuehler als die meisten Orte, an denen ich bisher war. Auch regnet es hier recht oft, waehrend meines Aufenthaltes die Haelfte der Zeit... aber im Grund genommen ist es so wechselhaft wie ueberall in Neuseeland. (Mit dem Wetter hier, werd ich mich sicher nie anfreunden koennen!!!!!!)
Mit meinem YHA Hostel hier war ich sehr zufrieden, gemuetliche Aufenthaltsraeume, gut ausgestattete Kueche, geraeumige Zimmer, alles sauber, usw.... alles sehr wichtig, wenn man so viel Zeit dort verbringt wie ich. Meine Verkuehlung, inzwischen nicht sonderlich besser geworden, hat mich gewissermassen ans Hostel "gefesselt". Hab nur ein paar kurze Ausfluege zum Einkaufen in die Stadt gemacht, ansonst viele Filme gesehen, gelesen und geschlafen (soweit sowas in einem 8-Bett-Zimmer moeglich ist).
Meine Stimme hatte sich inzwischen zu einem Piepsstimmchen entwickelt und dann hab ich mal beim Teetrinken aufgrund des Hustens was in den falschen Hals bekommen und haette dabei fast einen Erstickungsanfall erlitten (jaja, es lauern viele Gefahren auf einen, wenn man als Frau alleine durch ein fremdes Land reist!).
Zwei Naechte hab ich in Te Anau verbracht, bis es wieder mit dem Bus von Kiwi Discovery zurueck nach Queenstown gefahren bin, wo wir gegen 20 Uhr angekommen sind.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Queenstown - zum Ersten

Nach Wanaka ist die naechste Station, mit dem Magic Bus, Queenstown, als Touristen- und Partystadt bekannt. Wir sind relativ spaet, erst gegen 18-19 Uhr, in Queenstown angekommen.. normalerweise sind die Routen von Magic so geplant, dass man am Nachmittag oder sogar zu Mittag bei der "Endstation" des jeweiligen Tages ankommt.
Hab mich fuer zwei Naechte im YHA Central (das liegt wirklich zentral!!) eingenistet.. bin schon besseres von YHA bewohnt, aber von dem Platzmangel mal abgesehen, wars ganz ok.
Dummerweise hab ich mir bei meiner letzten "Wanderung" in Wanaka eine Erkaeltung zugezogen, sodass meine Aktivitaeten in Queenstown sehr gering ausgefallen sind: am See herumspazieren, shoppen, ein weiteres Packet nach Hause schicken, usw.
Das wichtigeste war meine seelische Vorbereitung auf den Milford Sound Cruise am 10.1.2010!

Donnerstag, 7. Januar 2010

Wanaka

Eine recht schoene, bei Touristen sehr beliebe Kleinstadt an einem grossen See, mit tollem Blick auf einen schneebedecke Gebirgskette. Der See, typisch Neuseeland, ist recht kalt, ausser meinen Fingerspitzen hat sich kein weiteres Koerperteil von mir hineingetraut. Zeitweise pfeifft hier auch ordentlich der Wind, wenn man am See entlang geht. Offiziell heisst es ja, dass Wellington der windigste Ort in NZ ist, aber fuer mich ist es definitiv Wanaka. (Wenn ich da mal nen Regenschirm dabei gehabt und ihn aufgespannt haette, waere ich wohl davongeflogen wie Mary Poppins. *gg*)
Es gibt hier neben zahlreichen Wassersport-Aktivitaeten auch jede Menge Walks, am See entlang oder auf einen der vielen umliegenden Berge rauf. Hier hatte ich nun endlich meine 2.Mountainbesteigung in NZ. Er war zwar nur etwas mehr als 500 m hoch, aber wir offiziell Mt. Iron betitelt, also gilt's. Fuer meine Gipfelstuermung hab ich nichtmal ne Std. gebraucht - recht gut, nicht wahr! ;-)
Ne grosse Attraktion hier ist Puzzling World, ein Spass fuer Gross und Klein und fuer das Silvialein! *g* Angefangen von Puzzle, diversen Spielen, Raetseln, coolen 3-D-Bildern, u.v.m. bis hin zu einem grossen Labyrinth, gibts alles was das "Kinderherz" begehrt. *g*
Mein Hostel, wiedermal ein YHA, ist toll gelegen und auch sonst bin ich recht zufrieden damit, bis auf die Laundry, von drei Waschmaschinen funktioniert inzwischen nurmehr eine und die ist natuerlich dauernd besetzt!
Mein 4-Bett-Zimmer ist recht super, mit viel Ablageflaeche (sowas ist selten in Hostels, meistens muss man alles aufs Bett oder aufn Boden legen) und eigenem Bad. Hier hatte ich, in den ersten 2 Naechten, drei irische Burschen (zwischen 18-23 Jahre) bei mir im Zimmer, die mich ganz schoen auf Trab gehalten haben. Am ersten Abend bin ich mit ihnen zu ner kleinen Privatparty bei Kiwis gefahren, gefolgt von einem laengeren, aeusserst amuesanten Spaziergang zurueck zum Hostel um 2 Uhr morgends. Am zweiten Abend haben wir ein aehnliches Spiel wie "Activity" - bis 1 Uhr morgends - gespielt und dabei hab ich mich gar nicht so schlecht angestellt (obwohl ja alles in Englisch war) und so hat mein 2er-Team tatsaechlich gewonnen! *stolzbin*

Sonntag, 3. Januar 2010

We(s)tcoast

Die Westkueste auf der Suedinsel wird von den Einheimischen auch Wetcoast genannt, nirgends in NZ regnet es soo oft wie hier!(Das hab ich am eigenen Leib zu spueren bekommen!)

Greymouth:
Es liegt wahrscheinlich am Wetter (insbesondere am Nieselregen und Nebel) das sich Greymouth eher grau und trist praesentiert hat.
Ich war uebers Wochenende (also Samstag nachmittag und Sontag) da und somit hatten kaum Geschaefte offen, aber ich habs trotzdem sehr genossen endlich mal wieder in ner Stadt zu sein. Mein erster Weg hat mich gleichmal zum McDonalds hineingefuehrt! *gg*
Ansonst hab ich mir meine neue YHA-Mitgliedskarte fuer 2010 abgeholt (kostet 40,- NZD und dafuer bekommt man auch eine gratis Uebernachtung in NZ, einen Gutschein fuer Australien und 20 min. gratis Internetsurfen.. zahlt sich also schon aus!) und so ungefaehr durchgeplant wie mein letztes Monat in NZ aussehen wird (will ja nun wirklich nicht zu frueh in Christchurch ankommen und dann vielleicht was interessantes verpasst haben).
Ich bin das Stadtzentrum von Greymouth ein bisschen abgegangen, aufgrund des nassen Wetters aber nicht zum Lookout rauf (bei besserem Wetter haetts sicher nen schoenen Ausblick auf die Stadt, die umliegenden Berge und den Fluss gegeben). Somit hab ich die meiste (viel zu viel) Zeit im Hostel verbracht.
Mein Hostel, Neptuns, war definitiv eine meiner schlechteren Entscheidungen. Dem Namen entsprechend war alles Meer- und Fischmaessig dekoriert, was ja ganz nett ist... aber es waere nicht noetig gewesen, dass jeder 2.Wasserhahn tropft oder gar rinnt (weil sie sich kaum oder nur schwer zudrehen lassen), dass die vielen Aquarien offensichtlich sehr selten geputzt werden und dass die Kueche mehr feucht-dreckig ist, usw.
Das gute an meinem Zimmer waren die recht bequemen Einzelbetten und die nette Gesellschaft von zwei japanischen Maedels.
Trotzdem ist die Zeit hier viel zu langsam vergangen.

Franz Josef:
Ein kleiner Ort, 5 km vom Franz Josef Gletscher Parkplatz entfernt, lebt vom Tourismus, dementsprechend sieht das Stadtzentrum aus: viele Restaurants, Bars, GlacierTrips-Veranstalter, ein Supermarkt, eine Tankstelle, zwei Souvenirshops und viele Hostels/Hotels/Motels.
Um hier einen schoenen, klaren, sonnigen Tag zu haben, braucht man jede Menge Glueck! Ich hatte zu wenig Glueck, aber immerhin genuegend um ein paar Mal die Sonne zu sehen. Fast genausoviel Glueck braucht man fuer die Helikopter-Fluege. Ich hatte mich fuer einen Heli Hike entschieden (d.h. ein Helikopterflug zur ca. Haelfte des Glaciers und dann eine 2 Std. gefuehrte Tour mit Guide und kompletter Ausruestung, bis man wieder vom Helikopter abgeholt wird). 3 Tage musste ich warten, immer wieder wurden, aufgrund des schlechten Wetters, die Fluege gestrichen. Am 3.Tag, dem 31. Dez. 2009, das Wetter sah nicht danach aus, da eine Wolkendecke ueber der Stadt lag, fand mein Heli Hike tatsaechlich statt! Und das Warten hat sich ausgezahlt, es war grossartig!! Die Sonne bekam ich zwar nicht zu Gesicht und es hat auch zeitweise getroepfelt, aber es war trotzdem ein einmaliges Erlebnis mit einen Helikopter zu fliegen und auf einem Gletscher herumzuspazieren.
Was fuer ein phantastischer Abschluss eines Jahres!!! ;-)
Ich hab in meiner Zeit hier viele Walks gemacht (mal kuerzere, mal laengere), einige auch zum Glacier hin. Da mir aber die 5 km zum Parkplatz hin, nach einmaligem Gehen, zu weit und unbequem waren (man geht hier direkt an der Strasse, meist ist nichtmal ein Weg da), hab ich mich fuer die einzig moegliche Alternative entschieden: Autostopp! (Einen oeffentlichen Busverkehr zum Carpark scheints hier nicht zu geben -> ist echt ein Witz!) Bin recht gut gefahren damit - 2x Kiwi, 1x England - besonders witzig ist, wenn die Leute stehen bleiben, bevor du ueberhaupt den Daumen gehoben hast, typisch Maenner halt! *gg* (Man/Frau muss aber nicht ueberall mitfahren!) Hab also recht gute Erfahrungen damit gemacht und gelernt, dass es durchaus ratsam ist 1.) fruehzeitig den Daumen zu heben und 2.) sich nen geeigneten Platz zu suchen, wo die Leute stehenbleiben koennen (so vermeidet man, dass die Autos ne halbe Vollbremsung neben einem hinlegen oder gar mitten auf der Strasse stehenbleiben und den Rueckwaertsgang einlegen)!
Mein Hostel war wiedermal ein Volltreffer! Sauber, gross, gut gelegen, mit allem ausgestatten (sogar nen Whirlpool), usw... und mein Zimmer erst: 3 Stockbetten, Dusche, Wc, kleine Kueche mit Microwelle und Wasserkocher, Tisch mit 4 Stuehlen, Heizung (war seeehr wichtig!!), Fernseher mit Videorekorder -> soo ein Luxus fuer gerademal 26 NZD pro Tag!! *schwaerm* Hatte in den 5 Naechten die halbe Welt bei mir im Zimmer, angefangen von Japan, Korea, Holland, Deutschland, Kanada, England und sogar Kiwis.
Mit zwei Maedels von England und Kanada und einigen anderen (witzigerweise alle vom Magic Bus) hab ich dann auch Silvester, zuerst im Hostel dann in einer Bar, verbracht -> geile Stimmung... die allerdings nicht die Nacht ueberdauert hat, am naechsten Tag herrschte mehr Katerstimmung (was mit ziemlicher Sicherheit auch am Regen lag, der den ganzen Tag anhielt).
Allgemein kann ich ueber Franz Josef sagen, ein Must-Have-Seen in Neuseeland und man sollte fuer alle Faelle mehrere Tage dort einplanen. :-)

Makarora:
Irgendwo im Nirgendwo - umgeben von vielen Bergen, manche mit Schneegipfeln, ein breiter Fluss fliesst dazwischen hindurch - liegt es direkt neben der Hauptstrasse.
Waehrend an meinem Ankunftstag noch schoenster Sonnenschein war und sommerliche Temperaturen (es war endlich mal wieder Gelegenheit FlipFlops und kurze Klamotten rauszupacken) herrschten - das hab ich fuer nen Erkundungspaziergang und am Pool liegen ausgenutzt - hats am zweiten Tag von der Nacht weg bis zum spaeten Nachmittag geschuettet (wiedermal... man kann hier an der Westkueste wirklich nicht sagen, die Pflanzen wuerden zu wenig gegossen!).
Mein Hostel gestand aus mehreren Huetten, viele davon als Zimmer und zwei als Lodges (bestehend aus Kueche und Sitzgelegenheiten), und Bar und Restaurant war auch vorhanden. Mein Zimmer war mit einem (verhaeltnismaessig sehr schoenen) Badezimmer ausgestattet und vier Einzelbetten -> da haette ich mir fuer den Preise von 30 NZD pro Nacht schoen etwas mehr erwartet.
Meine erste Nacht war alles andere als gut und erholsam -> ich hatte wiedermal nen Schnarcher im Zimmer. Aber was fuer einen!!! Bei der Schnarchlautstaerke wundert es mich, dass die Holzwaende nicht gewackelt haben!! Ohrstoepsel halfen da nichts und auch sonstige Schnarch-Stopp-Versuche waren nur von kurzzeitigem Erfolg. Mein einziger Trost, ich litt nicht als einzige darunter.. ein tschechisches Paar wurde auch um seinen Schlaf gebacht -> geteiltes Leid ist halbes Leid!
Am naechsten Morgen reisten meine Zimmergenossen ab und ich hatte die restliche Zeit meines Aufenthaltes das Zimmer tatsaechlich ganz fuer mich allein (in der zweiten Nacht schlief ich tief und fest und ungestoert *g*).
Fuer alle Tramper (hab hier sogar nen Bus vom Auckland Tramping Club gesehen) ist Makarora der ideale Ort, hier starten viele mehrtaegige Tramping Tracks oder kuerzere Walking Tracks. Fast haette ich hier meinen zweiten Mountain bestiegen - das Wetter hat mir einen Strich druch die Rechnung gemacht -> so ein Pech! *g*

Freitag, 1. Januar 2010

Happy New Year!!

Da ich euch 12 Std. voraus bin, hab ich ja den Jahreswechsel schon laengst hinter mir.. und es war grossartig. Franz Josef ist ein kleines Dorf, aber auch hier wird gross gefeiert (nur halt ohne Feuerwerk)! ;-)

Wuensch euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr!!!