Montag, 1. Februar 2010

Last days in Christchurch / in New Zealand

Christchurch hat mich in den ersten Tagen meiner Rueckkehr - unerwarteter Weise - mit Traumwetter empfangen, nur an meinem Abreisetag war's vormittags wolkenverhangen (trauert etwa NZ um mich? *gg*).
Neben wichtigen Einkaeufen (in Punkto Lebensmittel hab ich mich etwas verschaetzt - so verfressen kann ich gar nicht sein, dass ich bis zum Abflug soo viel futtere - also musst ich einiges dem Hostel vermachen und auch Yuuka hat etwas abbekommen) hab ich noch den Rest der Stadt erkundet: die Cathedrale, das Museum, die Stadtbuecherei (hat mich aufgrund des gratis Internetzugangs fast taeglich gesehn), der Botanische Garten, usw.
Hab an meinem letzten Tag auch noch den gratis Busservice genutzt (hatte ihn erst 2 Tage zuvor entdeckt.. nach sowas haelt man ja nicht Ausschau, wenn man's von zuHause nicht gewohnt ist).

Von Fr bis So war in Christchurch die letzten Tage des World Busker Festivals. Auf allen groesseren, zentralen Plaetzen haben Strassenunterhaltungskuenstler (Artisten, Komiker, usw.) aus aller Welt ihre Shows abgezogen. Ich hab davon nur ein paar gesehen, aber die waren wirklich gut!

Am Sonntag nachmittag war ich mit Yuuka beim Kite Day am Strand, in New Brighton einem Randbezirk von Christchurch um genau zu sein. Dort hatten sich jede Menge Leute, die meisten wohl Einheimische, mit Papierdrachen versammelt. Gibt ein ganz schoen tolles Bild ab: Strand voller Leute, der Himmel voller Drachen! ;-)

Mein Hostel, das YHA Rolleston, ist anders als das YHA Central, weder neu noch modern, sondern genau das Gegenteil! Fuer mich war's ein kleiner Schock und ne grosse Umstellung -> wenn man von einem so tollen Hostel wie dem YHA Methven kommt, ist vermutlich nichts gut genug!! ;-)
Aber man gewoehnt sich ja schliesslich an alles und im Grund genommen ist es kein schlechtes Hostel!

Meine Abreise von Christchurch verlief erwartungsgemaess problemlos, genauso wie die Einreise in Sydney.
Das wirklich witzige an der Sache: Neuseeland hat sich mit Sonnenschein bei mir verabschiedet und Australien hat mich mit Regen empfangen!
Was fuer eine verdrehte Welt! ;-)

Sonntag, 31. Januar 2010

How Magic works...

Das wichtigste ist die "Bibel"! So wird der Magic-Travel-Guide (ein kleines Buechlein) genannt, wo (fast) alles drinnen steht was man als Magic-Juenger wissen muss! *g*
Besonders wichtig sind die Routeninfos, die Pick-up Zeiten, die Stadtinfos (was man dort alles machen kann) und die Hostelinfos (es sind ein paar ausgewaehlte Hostels - bei den kleineren Stopps meist nur ein Hostel - bei denen der Magic-Fahrer eine Buchung fuer dich vornehmen kann und dich fast direkt vor der Haustuere absetzt und am naechsten Morgen wieder abholt.)
Waehrend der Fahrt werden Klemmbretter mit den Accommondation- und Activities-Sheets (Zettel) durchgegeben und da fuellt man einfach aus: was man machen will und wo man uebernachten will! Und bei jedem Stopp, wo du den Bus verlaesst gibst du an wie viele Naechte du dort bleibst, damit du das naechste Mal, wenn du wieder einsteigen willst, auch auf der Liste stehst!
Tja, die Liste... aus welchen Gruenden auch immer (ich vermute stark Schlamperei der Fahrer - die meisten Leute bleiben jeweils nur 1 Nacht in jeder Stadt, da wird vermutlich aus Routine her leicht uebersehen, wenn jemand mal laenger bleibt) stand mein Name 3x nicht auf der Liste. Jedenfalls hatte ich jedesmal Glueck, dass ich trotzdem mitfahren konnte (einmal sind sogar zwei Maedels ausgestiegen, weil der Bus so voll war!).
Zu Beginn meiner Magic Reise waren die Busse nur selten ganz voll, aber im Jaenner.. uff.. so viele Leute (bloody tourists)!!!
Die Fahrer sind ganz ok.. ein paar sind wirklich nett und bemueht einem ne angenehme Reise zu ermoeglichen, andere tun nur das noetigste. Weibliche Fahrer gibts scheinbar nicht viele, ich hatte nur eine, auf der Suedinsel und die hatte ich gleich 4x und damit oefters als alle anderen Fahrer!
Fuer einige der Aktivitaeten hat Magic Verguenstigungen, aber wie ich festgestellt hab, hauptsaechlich solche, wie man sie auch mit Discount Vouchers aus diversen Gratis-Cityguides bekaeme!
Meine abschliessende Meinung: Magic ist ok, wenn man in kurzer Zeit sehr viel von NZ sehen und erleben will... fuer einen "Langzeit-Backpacker" wie mich (11 Woche ist tatsaechlich ne lange Zeit) eher ungeeignet, da es einen sehr unflexibel macht (wenn man moeglichst kostensparend reisen will)!!!

Samstag, 30. Januar 2010

Akaroa (Tagesausflug von Christchurch)

Meine Magic-Reise ist nun hier in Christchurch zu Ende! :-(
Gleich am naechsten Tag bin ich mit Yuuka, die ich bei mir im Hostel wiedergetroffen habe, auf "grosse" Reise nach Akaroa (einst von Franzosen besiedelt, sieht man heute noch den franzoesischen Einfluss z.b. an den Strassennamen, Gebaeuden, franz. Flaggen, usw.) gegangen - mit dem French Connection-Bus.
Die Hinfahrt hat aufgrund mehrerer Pausen gut 2,5 Std. gedauert, die Rueckfahrt nur 1,5 Std. mit keiner einzigen Pause.
Waehrend beider Fahrten bin ich neben einer aelteren Dame gesessen, die - man soll es nicht glauben - in Wels/Oesterreich (meine Heimatstadt, fuer alle die's nicht wissen) geborgen ist, aber schon seit der Jugend in Frankreich lebt und dort an einer Schule Deutsch unterrichtet! *g* Wir hatte da ein paar wirklich interessante Gespraeche (z.B. ueber ihre Dolmetscherarbeit fuer die franzoesische Polizei)!
In Akaroa angekommen, hatten wir gut 4 Std. Freizeit, die Yuuka und ich sehr gut ausgenutzt haben.. da Akaroa nicht allzu gross ist, haben wir alles gesehen was es zu sehen gibt - haben auch kurzzeitig bei einem Cricket-Trainingsspiel zugesehen! Und zu Mittag ein paar gute aber extrem fettige Fish&Chips gefuttert!
Akaroa ist auf alle Faelle nen Besuch wert, aber nur fuer einen Tag. ;-)

Donnerstag, 28. Januar 2010

Methven

Ist ein richtiger Wintersportort, nahe am Mt.Hutt gelegen, eines der bestbesuchten Schigebiete in NZ.. und daher im Sommer relativ ausgestorben. Aber trotzdem ne recht nette Kleinstadt!
Das YHA Hostel hier ist definitiv auf Platz 1 meiner Lieblingshostel-Rankingliste eingestiegen!!
Noch gemuetlicher, uriger und heimeliger gehts nicht mehr, dazu gibts noch gratis Fruehstueck, gratis Internet (wenns auch nur 'n alter PC ist), gratis Mountainbike-Benutzung, ein 3-Bett-Zimmer ganz fuer mich alleine, nen Fernseher mit grosser Programmauswahl, echt nette Hostelbesitzer und Hostelstaff, kaum Gaeste, usw. -> mir ist der Aufenthalt hier eher wie ein Hostfamilystay als eine Hosteluebernachtung vorgekommen!!
Georg, der Hostelbesitzer, hat mich und die beiden Hostelstaff-Maedels Nada und Lu, die hier halbtags fuer gratis Uebernachtung arbeiten, am zweiten Abend zu Fischstaebchen mit Bohnensauce und Salat und am dritten Abend zu einem Lachs, den ein Hostelgast nur wenige Std. zuvor gefangen hatte, mit Reis und Salat und sehr gutem Weisswein eingeladen.
Gefruehstueckt wurde auch immer gemeinsam... also wirklich wie bei ner Hostfamily! ;-)
Am ersten Tag, nachdem ich gegen Mittag vom Magic Bus direkt vorm Hostel abgesetzt wurde (der Fahrer kannte sich hier in Methven null aus und hat wirklich nur durch reinen Zufall hergefunden), hab ich mir am Nachmittag ein Bike ausgeborgt und nen ca. 10 km Ausflug rund um die Stadt gemacht (Georg hat mir in nem Plan genau eingezeichnet, wo ich fahren kann).
Am zweiten Tag hab ich Wahnsinnige noch eins drauf gesetzt und mitm Bike nen Ausflug zur Rakaia Gorge gemacht -> 20 km eine Richtung!! Hab mir dabei nen Sonnenbrand auf den Unterschenkel und nen Hintern-Muskelkater eingefangen!! Aber davon abgesehen wars ein toller Ausflug (in bruehtenden Hitze, obwohls laut Wetterbericht nur 23 Grad hatte, hat sichs viiiiiiel heisser angefuehlt - hatte das Gefuehl in der Sonne gegrillt zu werden!).
Am dritten Tag bin ich mit Nada, einer Tschechin, zum Skydivingcenter mitgefahren und hab dort gemeinsam mit ihr und Lu, eine Chinesin, (Georg hat auch mal vorbei geschaut) nen tollen Tag verbracht und den Leuten beim Skydiven zugesehen.. Nada und Lu sind auch gesprungen, ich habs meinem Konto zu liebe sein lassen -> 300,- NZD ist doch ne Menge Geld und ich hab mir ja schon nen "Jump" geleistet!
Die Abende hab ich immer mit Nada und Lu verbracht, quatschen, fernsehn, Fotos schaun und Internet surfen.
Hatte wirklich ne tolle Zeit hier (jeden Tag tolles, sommerliches Wetter) und hab mich fast wie zu Hause gefuehlt!! ;-)

Sonntag, 24. Januar 2010

Lake Tekapo und Mount Cook

Lake Tekapo:
Auch ein kleiner Ort, das Stadtzentrum sind ein paar Shops und Lokale an der Hauptstrasse. Ich war hier in zwei verschiedenen Hostels:
Das YHA ist klein und gemuetlich, hat nur einige Macken, u.a. hat nur ein Wasserhahn im viel zu kleinen Frauenwaschraum funktioniert, der Fernseher ist im Speisesaal statt im Aufenthaltsraum, die Kueche ist recht klein, usw;
Das Lakefront Lodge Backpackers ist groesser, aber auch sehr gemuetlich... hat mir sogar besser gefallen als das YHA. (Beide sind uebrigends direkt am Lake Tekapo gelegen.)
An meinem Ankunftstag in Lake Tekapo hatten wir, die Magic-Leute, mit unserem Fahrer ein gemeinsames BBQ. Draussen hats zwar geregnet, aber das hat nicht weiter gestoert, auf der Terrasse wurde gegrillt und im Aufenthaltsraum gegessen. War recht laessig!
Dann hab ich hier wiedermal ein paar Walks gemacht, u.a. auf den Hausberg Mt. John hinauf. Und an meinem letzten Tag hab ich den Alpine Springs&Spa Hot Pools nen abendlichen, spontanen Besuch mit meiner Zimmerkollegin abgestattet. Nach nem langen "anstrengenden" Tag ists wirklich recht gemuetlich im 40 Grad heissen Wasser zu sitzen und zu relaxen.

Mount Cook:
Fuer den Transport von Lake Tekapo nach Mt.Cook musste ich extra zahlen, ist nicht im Magic Pass enthalten, aber das war es wert! Den Mount Cook sollte man wirklich gesehen haben, wenn man NZ bereist, immerhin ist er mit 3754 m Neuseelands hoechster Berg (aber etwas kleiner als unser Grossglockner *g*).
Meistens ist seine Spitze in Nebel gehuellt, ich hatte also ziemliches Glueck, dass an meinem zweiten und dritten Nachmittag ein traumhaft schoenes, fast wolkenloses Wetter war und ich so den Mount Cook ganz sehen konnte!!
Der Ort Mt.Cook ist so klein, es gibt hier weder Supermarkt noch Pharmacy und auch keine andere Shops (ein paar Lebensmittel erhaelt man im einzigen Souvenirshop, Visitorcenter oder Hostel, sowie im Cafe... alles schweineteuer - es empfiehlt sich also mit vollen Lebensmitteltaschen anzureisen!).. man kann hier also nicht viel tun ausser herumzuspazieren, wandern und im Hostel rumhaengen -> ich hab von allem etwas gemacht!
Das Visitorcenter ist auf alle Faelle auch sehenswert, weil es dort noch ein kleines Museum ueber die Geschichte des Mt.Cook und seine Besteigung, Infos zum Nationalpark, usw. gibt.
Mein laengster Walk hier war der bekannteste und meist gewanderste "Hooker Valley Track", ganze 4 Std. lang, dabei fuehrt er dich nahe an Mt.Cook heran (wo du bei schoenem Wetter nen tollen Rundblick hast).
Mein Hostel, das YHA, war zwar schoen und gemuetlich, aber leider ziemlich ueberrannt - sonderlich viel Auswahl gibt es ja in Mt.Cook nicht.
Hier in Mt.Cook musste ich mich von meiner Langzeit-Reisekollegin Yuuka (eine 28jaehrige, sehr nette Japanerin, mit allerdings nicht allzu guten Englischkenntnissen) verabschieden. Ganze 7 Tage (vom Hostel in Queenstown bis zum Transport nach Mt.Cook) haben wir uns gekannt bzw. im selben Hostel abgestiegen, mit dem selben Magic Bus gefahren, usw. -> das ist ein neuer Rekord!! ;-)

Mittwoch, 20. Januar 2010

Moeraki Boulders und Oamaru

Moeraki Boulders:
Sind kugelfoermige Steine am Strand! *g* Hoert sich sehr interessant an, nicht wahr. Genauso wars dann auch. Wir haben bei ner Raststation ne halbe Std. Pause gemacht, zum Brunsch und nebenbei konnte man bei Nieselregen und etwas Nebel zum Strand runtergehn und zwischen sehr vielen Algen und anderen Meerespflanzen, die angeschwemmt worden sich, auch mehrere Steinkugeln (manche noch ganz, andere "zerbroeselt") bewundern.
Interessant ist die Entstehungsgeschichte davon.. die ich hier nicht erzaehlen werde. (Also wer's wissen will -> googlen!)

Oamaru:
War nur ein kurzer, spontaner Zwischenstopp, da mir der Ort von ein paar Leuten empfohlen worden ist und ich ja auch nicht allzufrueh in Christchurch ankommen will!
Was es hier zu sehen gibt: die kleinste Pinguinart der Welt.
Waere zwar sicher ganz nett gewesen, mir aber das Geld nicht wert (vor allem nachdem man keine Fotos schiessen darf!!). Daher bin ich auf eine Faust herumspaziert, zuerst auf nen Lookout rauf, dann durch nen Wald, an der Kueste entlang (wobei ich ein paar Seeloewen gesehen habe), schliesslich zurueck, durch das Stadtzentrum zum irrsinnig schoenen Botanic Garten und bei beginnendem Regen zurueck zum Hostel.
Mein Hostel, Empire Hotel Backpackers, ist wirklich gut. Preislich mit 23,- pro Nacht relativ guenstig, dafuer gibts schoene Zimmer, gratis Internet an drei PC's und grosse gemuetliche Aufenthaltsraeume und Tigger, nen suessen, verschmusten Kater... und dazu ist das Hostel noch sehr zentral gelegen.
Da ich hier nur einen Tag verbracht habe, gibts auch nicht mehr zu erzaehlen!

Dienstag, 19. Januar 2010

Dunedin

Haette ich mir weit kleiner als Queenstown vorgestellt, ist aber tatsaechlich viiiel groesser. Es gibt hier jede Menge alte Gebaeude, Kirchen, Cathedralen und das Stadtzentrum ist auch recht schoen, in Oktagon-Form mit ein paar Cafes, Restaurants, usw. rundherum.

Mein YHA-Hostel hat mir wirklich gut gefallen, ist zwar schon etwas aelter, hat dafuer aber so seinen ganz speziellen Flair! Etwas schlecht ist die Lage, da muss man gut 10 min. ins Stadtzentrum reingehn und es gibt in jedem Stockwerk fuer Maennlein und Weiblein nur je ein Bad und ein WC. (Ich hab mir da nichts geschert und bin auch mal bei den Maennlein rein, wenns bei den Frauen wiedermal laenger gedauert hat!) In meinem 4-Bett-Zimmer gabs endlich wieder mal normale Betten! *freu*

Das wichtigste hier war der Besuch bei der Cadbury Schokoladenfabrik! *g* Die Tour hat gut 1 Std. gedauert, zwischendurch gabs immerwieder kurze Filmchen und suesse Kostproben *g*... Fotos drufte man drinnen ja leider nicht schiessen, aber ich kann euch soviel sagen, einen Besuch ists - auch fuer nicht Schokofreaks - auf alle Faelle wert! ;-)
Am zweiten Tag bin ich die steilste Strasse der Welt hinaufgegangen (die gibts naemlich ganz offiziell hier in Dunedin), hab den Botanic Garten besucht und Enten gefuettert, hab den grossen City-Walk gemacht, usw.